Katzenrassen

06.03.14

Lange hatte ich vor über die verschiedenen Rassen bei Hunden und Katzen zu berichten. Heute fange ich an mit Katzenrassen. Im heutigen Beitrag will ich euch einen Überblick über die Einstufungen geben und allgemeine Informationen bereitstellen. Nach und nach werde ich dann einzelne Rassen beschreiben, um euch die Auswahl zu erleichtern, falls ihr eine Rassekatze bevorzugt.

Markante Unterschiede zwischen Rassen

Die Liste an Katzenrassen ist lang. Durch die verschiedenen Züchtungen haben sich zahlreiche Rassen entwickelt. Sie unterscheiden sich nicht nur optisch. Auch hinsichtlich des Wesens der Tiere sind markante Unterschiede festzustellen. Manche sind verspielter als andere oder haben einen höheren Platzanspruch.

Damit ihr einen Überblick über die Rassekatzen bekommt, habe ich mir vorgenommen nach und nach die beliebtesten Rassen zu beschreiben. Ich werde jeweils über die Optik, artgerechte Haltung, Herkunft und den individuellen Charakter berichten. Ähnlich wie bei den Hamstern, werde ich Steckbriefe erstellen. Da sämtliche Rassen Kurzhaar-, Halblanghaar- und Langhaarrassen zugeteilt werden, halte ich mich ebenfalls an diese Einteilung. Dieser Ratgeber soll euch generell dabei unterstützen die ideale Katze für euch zu finden und dieser dann auch eine artgerechte Haltung bieten zu können. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern : )

Kurzhaarkatzen

  • Abessinier
  • Ägyptische Mau
  • American Shorthair
  • Bengal
  • Bombay
  • Britisch Kurzhaar
  • Burma
  • Chartreux (Kartäuser)
  • Europäische Kurzhaar
  • Russisch Blau
  • Siamkatze

Halblanghaarkatzen

  • Britisch Langhaar
  • Birma
  • Deutsch Langhaar
  • Maine Coon
  • Norwegische Waldkatze
  • Ragdoll
  • Sibirische Katze
  • Türkisch Angora

Langhaarkatzen

Vorsicht Überzüchtung!

Leider meinen manche Züchter es gnadenlos übertreiben zu müssen. So kommen extreme Züchtungen zustande, die nicht ohne Qualen für die Tiere möglich sind. Die negativen Auswirkungen auf die Gesundheit der Katzen sind drastisch. Neben Schwanzlosigkeit, gekräuselten Ohren, Haarlosigkeit und Kurzschwänzigkeit zählen zu abartigen Mutationen auch die hochgezüchteten weißen Katzen, die unter Taubheit leiden müssen. Auffallend sind hier beispielsweise die Rassen „Sphynx“, „Munchkin“ und extreme Züchtungen der „Perser-Katze“. Bei der Sphynx gibt es zwar auch natürliche Mutationen, die zur Haarlosigkeit geführt haben sollen, aber ich würde hier grundsätzlich vorsichtig vorgehen, wenn es um die Anschaffung einer solchen Katze geht. Denn hier können Qualzüchtungen vorliegen. Beispielsweise wenn die Tasthaare fehlen.

Bei Munchkin Katzen werden oft verkürzte Gliedmaßen beobachtet. Dieses Merkmal wird von Züchtern zwar als Merkmal für die Rasse „verkauft“, doch davon kann kaum die Rede sein. Bei Perser-Katzen werden Verkürzungen des Gesichtsschädels „erzüchtet“. Derartige Extremzüchtungen sind für die Tiere nicht mehr tragbar. Also Augen auf beim Katzenkauf! Solche derartigen Züchtungen sollten keinesfalls unterstützt werden. Meiner Meinung nach ist irgendwo eine Grenze, die man nicht überschreiten darf. Die Natur ist nun mal kein Wunschkonzert. Auch wenn das manche Züchter nicht glauben wollen. Aus diesem Grund habe ich an dieser Stelle auch auf zweifelhafte Rassen verzichtet und werde diese nicht näher erläutern.

 

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